Alternativen zu WhatsApp: Telegram, Signal, Wire und Threema

WhatsApp ist ein ziemlich bekannter Nachrichtendienst, wo Menschen kommunizieren, sich verabreden, usw. Vielen ist jedoch nicht bewusst, dass WhatsApp alle Daten an Facebook und Instagram weiterleitet. 🙁

Hier erfährt ihr mehr zu diesem Thema:
http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Sicherheit-WhatsApp-Datenschutz-Skandal-18083041.html
http://www.spiegel.de/netzwelt/apps/was-facebook-mit-ihren-whatsapp-daten-macht-a-1148318.html
https://netzpolitik.org/2016/abschied-von-whatsapp-fuenf-gute-gruende-fuer-den-messenger-wechsel/
https://netzpolitik.org/2017/hintertuer-bei-whatsapp-sechs-gute-gruende-den-messenger-zu-wechseln/

Alternativen zu WhatsApp:

Jedenfalls gibt es auch ziemlich gute, sogar bessere Alternativen zu WhatsApp. Hier ein paar davon:

Telegram – Die wohl bekannteste Alternative zu WhatsApp ist wohl Telegram. Bei Telegram sind sowohl P2P Nachrichten, als auch Telefonate, usw. möglich. Das, was meiner Meinung nach am Besten an Telegram ist, ist die Gruppen-Chat-Funk, mit der man sowohl öffentliche Gruppen, als auch Gruppen mit zu 10.000 Teilnehmern gründen kann. Außerdem funktioniert Telegram genauso am PC und Mac. Mehr zu Telegram findet ihr unter https://telegram.org

Signal – Eine weitere (meiner Meinung nach die sicherste und schlankerste) Alternative zu WhatsApp ist der Signal Messenger. Bei Signal gibt es weder Profilbilder, noch Statusnachrichten, noch können andere sehen, wann geschrieben wird. Signal wird sogar von dem Whistleblower Snowdon Snowden empfohlen. Wer also viel Wert auf Sicherheit legt, der sollte sich Signal zulegen. Mehr unter https://whispersystems.org/

Wire – Eine relativ neue Alternative zu WhatsApp ist „Wire“. Wire ist eine schweizer App, mit der man ebenfalls sicher kommunizieren kann. Das besondere an dieser App ist, dass man seine Chatverläufe und Konakte, so wie bei Telegram, auf verschiedenen Plattformen (Handy, Laptop, PC, Mac, usw.) syncronisieren kann. Mehr dazu unter https://wire.com

Threema – Die wohl sicherste App, wenn man sich so umhört, ist Threema. Bei Threema muss man weder eine Handynummer, noch eine E-Mail-Adresse angeben. Für diese App muss man jedoch bezahlen. Mehr dazu unter: https://threema.ch

Ausstieg aus Facebook: Vier Monate ohne Facebook

In meinem heutigen Blog geht es um das Thema Facebook! Ungefähr vier Monate ist es nun schon her, seitdem ich Facebook gelöscht habe.

Der konkrete Anlass dazu war, dass Facebook plötzlich eine Kopie meines Ausweises haben wollte, um sicher zu gehen, dass ich derjenige bin, dem das Profil gehört. Für mich war das ziemlich grußelig, da ich nicht dachte, dass Facebook wirklich so neugierig werden wird und soviel von mir wissen will.

Mir ist es dann jedenfalls wirklich zu viel geworden. Eigentlich wollte ich schon viel früher kein Konto bei Facebook löschen, aber diese Aktion von Facebook hat das Fass zum überlaufen gebracht.

Wenn ich nun auf die letzten Monate zurück blicke, dann muss ich schon sagen, dass es mir anfangs nicht leicht viel, Facebook zu verlassen, da es dort viele interessante und spannende Gruppen gab. Genau genommen waren sie zwar alle interessant, aber extrem wichtig waren sie dennnoch nicht. Sie waren eher bloßer Zeitvertreib.

Nach einigen Wochen hatte ich dann eigentlich gar nicht mehr Gefühl, dass mir Facebook fehlte. Ab und zu dachte ich doch noch darüber nach, aber je länger ich kein Facebook mehr verwendete, desto uninteressanter und unwichtiger wurde Facebook für mich.

Heute, also circa vier Monate nach meinem Facebook-Ausstieg denke ich, dass Facebook einfach nur unwichtig und unnötig für mein Leben ist. Alle wichtigen Informationen kann ich mir auch unabhängig von Facebook besorgen und statt einen Freund/ eine Freundin über Facebook anzuschreiben, kann ihn/ sie auch per SMS, Anruf, E-Mail, Telegram oder Signal kontaktieren.

Fazit: Facebook braucht man nciht wirklich und für alles andere gibt auch diverse Communities und Diskussionsforen. Facebook macht eher nur das Leben schwer, nervt und sammelt ständig nur Daten von Benutzern.

Übrigens: Vor einer Woche habe ich ebenfalls den Facebook-Messenger WhatsApp gelöscht. Mehr dazu aber in einem anderen Blog-Eintrag, der in ein paar Wochen folgen wird!

Schreibt eure Erfahrungen mit eurem Facebook-Ausstieg! Wie ist es Euch beim Ausstieg aus Facebook gegangen? Was waren eure Gründe, um Facebook zu verlassen?

Ein indisches Sprichwort und der Pantheismus

Gott schläft in den Steinen,
Gott atmet in den Pflanzen,
Gott träumt in den Tieren
und Gott erwacht im Menschen.

Ein indisches Sprichwort

Das ist ein indisches Sprichwort, das den Pantheismus meiner Meinung nach ziemlich gut auf den Punkt bringt. Genau genommen müsste man im Kontext von Pantheismus das Wort Gott durch das Göttliche ersetzen, denn viele Menschen assoziieren in unserem europäischen Kulturraum das Wort Gott unglücklicherweise sehr oft mit der jüdisch-christlichen Gottheit Yahwe oder mit der islamischen Gottheit Allah. Aus pantheistischer Sichtweise ist das Göttliche jedoch kein jenseitiger Weltenschöpfer, sondern universalistisch in allem. Zudem sehen viele Pantheisten und Pantheistinnen das Diesseits und Jenseits als Einheit. Kurz gesagt ist der Pantheismus eine Glaube, der in allem ein Fünklein des Göttlichen erkennt und die Welt somit zu etwas Besonderem wird.

Es zieht mich zum Pantheismus

Ich spüre immer mehr, dass mir eine pantheistisch, naturalistische und spirituelle Sichtweise auf das Leben wichtig wird. Es ist eine besondere Art auf die Welt zu blicken. Es ist eine religiöse Sichtweise, die die diese Welt mehr als nur einfache Materie betrachtet. Es ist eine Sichtweise, die über den Tellerand des modernen und rationalistisch geprägten Gesellschaft hinaus geht, weil es der Welt eine besondere Deutung gibt. Rein wissenschaftlich gesehen, existiert nur das, was wir bereits wissen, aber auch das, was wir annehmen bzw. wissenschaftlich postulieren.

Der Pantheismus, als religiöse Sichtweise auf die Welt, muss hier jedoch klar von der Wissenschaft unterschieden werden, denn jede religiöse Weltdeutung ist an sich nicht wissenschaftlich, sondern viel mehr eine tief persönliche Erfahrung und Begegnung, die mit wissenschaftlichen Methoden nicht gemessen werden kann. Man kann zwar Erfahrungen und Begegnungen systematisieren, aber es kann nie heraus gefunden werden, ob in allen wirklich etwas göttliches Steckt. Was man jedoch machen kann ist, dass man das, was man wissenschaftlich entdeckt und erforscht hat, als göttlich, als etwas besonderes zu bezeichnen. Tut man dies, dann geht dies doch irgendwie wieder an dem vorbei, was man als religiös oder spirituell bezeichnen kann: Eine besondere Erfahrung und Deutung dieser Welt.

Ich denke, dass der Pantheismus eine spannende Weltdeutung ist, die dem Menschen hilft das „mehr“ am Leben zu entdecken und zu erkennen, dass das Leben mehr ist nur als ein Haufen voll Materie, sondern etwas Besonderes, aus dem jeder von uns Menschen etwas Besonderes machen sollte. Alleine schon, dass es Menschen gibt, die in dem Sein etwas göttliches sehen, zeigt, dass das Leben etwas Besonderes ist. Denn etwas, das wir als göttlich bezeichnen bzw. als göttlich empfinden ist eben mehr als nur ein einfaches Sein. Es ist eben mehr als nur Sein. Es ist etwas, das das Leben lebenswert und zu etwas Besonderem macht.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern und Leserinnen eine tiefe spirituelle Erfahrung im Leben und auch die Erkenntnis, dass das Leben mehr ist als nur Materie. Es ist etwas Besonderes, etwas Göttliches. Es ist das gewisse „Extra“ des Lebens, das das Leben lebenswert macht.

Das Göttliche, Hauch des Lebens

Oft habe ich das Gefühl, wenn ich ich über das Thema Religion nachdenke oder mich mit diesem Thema beschäftige, dass es etwas in uns und allem gibt, dass uns zu tiefst berührt. Es ist etwas, das man kaum in Worte fassen kann und dennoch real existiert. Die Religionen haben hierfür einen Namen gefunden: Sie nennen dieses unsagbar Unbeschreibliche „Gott“. Ich nenne es jedoch, wenn das Wort „Gott“ verwendet wird, das Göttliche. Das Wort das „Göttliche“ trifft für mich besser zu, weil darin dieses Etwas, dass den Verstand übersteigt, nicht mehr genau definiert wird oder ihm ein sexuelles Geschlecht zugeschrieben wird. Für mich ist das Göttliche etwas, das da ist, aber dennoch nicht sichtbar existiert, sondern auf seine eigene mystische Art und Weise. Es ist etwas, das das Leben zum Leben macht. Es ist zwar nicht direkt erfassbar, aber dennoch ist es hier. Es hat eine eigene Mystik und die verschiedenen Kulturen, Religionen und Völker gaben ihm verschiedene Namen. Als ich mich damals noch besser mit dem Bibel beschäftigte nannte ich dieses Etwas auch „Leben“. Es ist das, was der Materie das Leben einhaucht. Es ist das, was das Leben erst zum Leben macht. Es ist der „Hauch des Lebens“, den jedes Lebewesen, ja eigentlich alles Sein in sich trägt.

Die „Innere Wahrheit“ finden

Bevor ich diese Seite in meinen persönlichen Blog verwandelte, schrieb ich davon, dass jeder und jede in sich selbst die Wahrheit finden könne bzw. dass jeder und jede in sich selbst die Wahrheit trägt. Was ist damit nun gemeint?

Es gibt eine Menge „Wahrheitsanbieter“, die uns ihre jeweiligen Wahrheiten zu verkaufen versuchen und dafür durchaus ausgeklügelte Verkauftsstrategien entwickelt haben und entwickeln. Eine der effektivsten Techniken von Religionen (speziell im Christentum und Islam beliebt) ist die Angstmacherei. Es werden irrationale Ängste geschürt. Esoteriker und Esoterikerinnen werden dagegen mit verschiedenen Techniken, die zu einem besseren Leben verhelfen sollen. Religionen, wie die Esoterik haben eins gemeinsam: Sie versuchen die MEnschen davon abzubringen, die Wahrheit in sich selbst zu finden und lenken die Aufmerksamkeit von sich selbst zu angeblichen Wahrheiten.

Aber, was ich nun die Innere Wahrheit?

Die Innere Wahrheit ist nichts anderes als das, was uns vorwärts treibt, was uns Hilft unser Leben zu meister. Es ist eine Kraft, die in uns steckt und uns voran treibt. Manchmal ist es gar nicht so einfach, zu dieser Inneren Wahrheit vorzudringen, weil unsere Umgebung uns mit soviel Blabla zudröhnt, so dass wir den Blick auf uns selbst verliereb. Früher waren dies speziell die Religionen, heute sind es die Medien, die uns mit einer gewaltigen Informationsflut überströmen. Daher ist es wichtig, sich vor so einer Informationsflut zu schützen, in dem wir uns nicht von Religionen und Medien manipulieren lassen.

Zwei Wege – zwischen Religion und Studium

Ursprünlich wollte ich eine eigene Religion gründen, eine Religion, die sich an dem Humanismus, an der Aufklärung und am Pantheismus orientiert. Von daher kommt auch meine Blog-Adresse

Jedoch spürte ich, dass ich neben meinem Studium noch kaum Interesse daran habe, eine Religion zu gründen, vor allem ist es sehr schwer ein Glaubensfundament zu schaffen, wo doch in der heutigen Zeit niemand etwas von Religionen wissen will oder sich gerne auf das Thema Religion einlässt.

In Grunde genommen kann ich meine religiösen Überzeugungen, die ich trotz der Aufgabe, eine Religion zu basteln, weiter behalten. Ich kann über diesen „Glauben“ auch hier in meinem Blog berichten.

Eigentlich sollte dieser Blog bzw. diese Webseite als Informationsseite für Interessierte an meiner Religion dienen, jedoch wird es ab jetzt ein Blog, der hoffentlich viele interessante Leser und Leserinnen finden wird.